Liebevolles Aufblühen

Systemische, spirituelle Familien- und Umfeld-Therapie in 3 großen Schritten

Die spirituelle Psychotherapie umfasst Körper, Seele und Geist.


Nur durch diese ganzheitliche Betrachtung können gemeinsam Wege gefunden werden, die zu wahrer und nachhaltiger Heilung führen. Ein Problem kann viele Ursachen haben – im beruflichen Umfeld, in der Familie oder in der Partnerschaft – und eine einzige Ursache kann wiederum zahlreiche Probleme hervorrufen.

Gemeinsam werden Lösungen erarbeitet. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise ist in der Gruppe kein Thema fremd. Mit jedem Anliegen kann man sich an sie wenden, denn die gebündelte Lebenserfahrung der Gruppe eröffnet neue Perspektiven und führt zu erweiterten Erkenntnissen.

Ein Symptom ist zunächst sichtbar: Erschöpfung, Angstzustände oder ein allgemeines Gefühl des Unwohlseins. Das eigentliche Problem bleibt jedoch oft verborgen. Die Fragen „Warum fühle ich mich so?“ und „Warum handle ich so?“ sind der erste Schritt zur Selbsterkenntnis. Die Symptome werden benannt, das zugrunde liegende Problem erkannt und die Ursachen behutsam freigelegt. Dies ist ein Findungsprozess, der Schicht für Schicht das eigentliche, wahre und heilende Selbst sichtbar werden lässt.

Im Alltag wirkt das Bewusstsein und sichert das Überleben. Davon sind dem Menschen jedoch nur etwa 1,5 Zentimeter bewusst, während das Unterbewusstsein – bildlich gesprochen 12 bis 15 Meter – maßgeblich das Wohlbefinden beeinflusst. Schritt für Schritt wird daher daran gearbeitet, unterbewusste Inhalte ans Licht zu bringen, um die wahren Hintergründe achtsam zu erkennen und zu integrieren.

Aufstellungen machen eine erste Schicht der Kindheit sichtbar, die dem Bewusstsein zugänglich ist. In der Gruppe wird das innere Bild erkennbar, das im Laufe des Lebens – teilweise auch zum Schutz – entwickelt wurde.

Durch das Sehen entsteht Erkenntnis über die wahren Beweggründe: Was diente dem Selbstschutz, und was entsprach der Wahrheit? Auf diese Weise kann Unwahres vom Wahren getrennt und in Liebe und Vergebung losgelassen werden. Schicht für Schicht werden alte Bilder und Schutzmechanismen abgetragen, um in Wahrheit und Heilung zu gelangen. Das Unterbewusste wird ins Bewusstsein geführt, wodurch gezieltes und freies Handeln möglich wird.

Dieser Prozess braucht Zeit und geschieht nicht von heute auf morgen. Er lässt sich in drei Schritte unterteilen.

Die Treffen der Arbeitsgemeinschaft finden alle 6-8 Wochen im Rahmen eines zweitägigen Wochenendseminars statt. Wir bieten Menschen aller Konfessionen, Jugendlichen und Kindern die Möglichkeit, disharmonische Lebensprogramme frühzeitig zu entdecken und aufzulösen.

Bild
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Aufstellung

(Basis)


Beginn der systemischen Familientheraphie

Das eigene innere Bild wird ohne Bewertung aufgestellt, und ein friedvollerer Umgang damit wird eingeübt. Dieses Bild repräsentiert die innere Haltung, die im Laufe des Lebens eingenommen wurde, um unter den gegebenen Umständen möglichst friedlich bestehen zu können.

Diese Haltung dient als Schutzmaßnahme und ist häufig eine Fehlhaltung, die jedoch oft als Normalzustand wahrgenommen wird – nach dem Motto: „Es ist halt so.“

Aufzeigung

(Intensivierung)


Weiterentwicklung der systemischen Familientheraphie

Nach der Aufstellung gehen wir gemeinsam tiefer und fragen nicht nur nach dem „Warum ist es so?“. Um das wahre Selbst, frei von Prägungen, und das volle Heilungspotenzial zu entdecken, benötigt es neben der Aufstellung der Situation eine präzise Aufzeigung: Was steckt wirklich hinter der wahrgenommenen Realität?

Dies ist ein vorsichtiger und behutsamer Prozess, da viel Verdrängtes – Schmerz, Kummer, Sorgen – zum Vorschein kommen kann. Dies ist jedoch notwendig, um zu erkennen, was wirklich dahinterliegt, und zu erfahren, wer man wirklich ist. Schicht für Schicht wird der Frage nachgegangen, warum bestimmte Verhaltensweisen übernommen wurden. Diese Prägungen können über Generationen zurückreichen – bis zu Ur-Ur-Ur-Großeltern – und tragen maßgeblich zur eigenen Lebensgestaltung bei. Häufig übernimmt der Mensch unbewusst die Sorgen und Prägungen seiner Vorfahren. Ohne Verständnis darüber wird dies zur Last: Schuldgefühle entstehen, und das eigene Verhalten erscheint unerklärlich. Dies kann zu Verzweiflung und in schweren Fällen zu Depressionen führen.

Auf diesem Weg wird immer nur so viel aufgedeckt, wie der Patient liebevoll und vergebend annehmen kann.

Die göttliche Ordnung herstellen

(Vertiefung)


Für wen lebe ich

Wenn immer mehr ins Bewusstsein geholt wird, zeigt sich der wahre Kern des Menschen. Er wird zu einem lebendigen Tropfen – Wasser ist Leben.

Achtung: Der Mensch möchte alles begreifen und kontrollieren. Schon die Römer sagten: „Wissen ist Macht.“ Wenn Erkenntnis nur erlangt wird, um sie zu kontrollieren oder festzuhalten, entsteht Manipulation. Das Streben nach Wachstum, Herrschaft und Kontrolle führt vom Tropfen zur Pfütze – mit aller Macht. Dieser aggressive, manipulative Vorgang zeigt sich, wenn die eigene Erkenntnis durchgesetzt werden soll, ohne die Freiheit und die gottgegebene Individualität des Anderen zu respektieren. Das Ergebnis ist Kummer, Leid und Schmerz.

Das Ziel der Arbeit ist, das wahre Selbst zu finden und in Liebe, Wahrheit, Souveränität und Freiheit zu leben. Dieses Selbst strebt organisch und natürlich danach, die Verbindung mit der universellen göttlichen Ordnung wiederherzustellen – zurück zur Quelle, zurück zum Meer. In der eigenen Einzigartigkeit vereint man sich mit der Urkraft und wird vom Tropfen zu einem göttlichen Teil des gesamten Meeres: einzigartig und gleichzeitig verbunden mit allem. So kann das Leben in Souveränität, Freiheit und im Einklang mit der universellen Ordnung erfahren werden.

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Tag und Nacht
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